Der Lein

Lein ist eine der ältesten Kulturpflanzen und wurde bereits im alten Ägypten verwendet. Flachs nutzte man sowohl zur Anfertigung von Geweben (Leintuch, Leinwand) als auch als Nahrungsmittel. Das Wort Lein hängt wahrscheinlich mit dem keltischen „lin“ (Faden) zusammen. Der lateinische Name Linum (Lein) usitatissimum weist auf die vielfältige Nutzbarkeit der Pflanze hin.

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Textauszug: "Pflanzenöle - Flüssiges Gold im Fettdschungel"

Die Publikation zur Heilpflanze des Jahres 2005:
Lein - Linum usitatissimum

Der Lein (Linum usitatissimum) ist die Heilpflanze des Jahres 2005. Der Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus e.V. (NHV Theophrastus) nahm dies zum Anlass, den Lein in einer Publikation bekannter zu machen.

Kaum eine andere Heilpflanze bietet ein ähnlich breites Anwendungsfeld wie der auch unter dem Namen Flachs bekannte Lein. Das war mit ein Grund für den NHV Theophrastus, diese Pflanze zur Heilpflanze des Jahres zu wählen und mit einer eigenen Publikation zu ehren.
In der 68-seitigen Broschur wird der Lein als „Gesamtkunstwerk der Natur“ vorgestellt. An einem roten (Leinen-)Faden führt die Autorin mit vielen Bildern durch die Welt dieser Pflanze. Anbau, Pflege, Verwendung, Heilwirkung, aber auch Geschichte und Kultur des Leins in der Vergangenheit wird in ausreichender Breite behandelt.
Seit vielen hundert Jahren begleitet der Flachs die Menschheit. Schon in der griechischen Mythologie spielt er eine bedeutende Rolle: Ariadne gab Theseus den Faden aus Lein, mit dem er – nachdem er den Minotaurus getötet hatte – wieder aus dem Labyrinth fand. Die drei Parzen (Schicksalsgöttinnen) bei den Römern halten das Schicksal der Menschen am (Leinen-)Faden.
Es erstaunt immer wieder, wie selbstverständlich wir auch heute noch vom Lein in unserem Alltag umgeben sind. Ob als Lebensmittel, als Heilmittel, als Farbstoff oder als Faser (Linoleum) – Lein ist natürlicher Bestandteil unseres Alltags.
Natürlich spielt die Heilwirkung eine ganz besondere Rolle. Lein kann zum Beispiel bei chronisch-entzündlichen Prozessen und Hautausschlägen angewendet werden. Er wirkt auch positiv auf die Psyche.
Als Bestandteil unserer Ernährung ist Lein mit dem höchsten Omega-3-Fettsäurengehalt allen anderen Pflanzenölen überlegen. Wie in den anderen Publikationen des Vereins gibt es auch hier Rezepte und Kochtipps rund um die besprochene Pflanze.

Lein – Linum usitatissimum
von Anke Herrmann, Dipl.-Ing. und Heilpraktikerin

ISBN: 3-938336-02-1
Preis: 5,90 €
Bezug: Buchhandel
 
Flexibler Einband, 21,0 x 14,8 x 0,5 (l x b x h in cm), 171 g