St. Galler Bauer, 39 -2012

„Seltsam genug, dass ein Kürbis zur Heilpflanze des Jahres 2012 wird. Wenn dieser Kürbis erst noch Koloquinte heißt, verursacht das bei den meisten ein leichtes Schulterzucken, ist dieser Name doch in unseren Breitengraden weitgehend unbekannt. …“
 
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PTA Professional, Januar 2012: 
Koloquinte - bitte wer?

„Sie haben von ihr noch nie was gehört? Dann werden Sie dieses Jahr Bekanntschaft mit Citrullus colocynthis machen: „Die Koloquinte verdient es, aus ihrem Mauerblümchendasein befreit zu werden“, sagt die Jury des NHV Theophrastus, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, traditionelles heilkundliches Wissen zu verbreiten.“

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Aus: Bauernzeitung, Regionalbund Nordwestschweiz, Bern und Freiburg, 20. Januar 2012:
Die Koloquinte - das fast vergessen gegangene Kürbisgewächs bekommt einen neuen Stellenwert
 
„Mit der Ernennung zur Heilpflanze des Jahres erhofft sich der NHV das vergessene Kürbisgewächs aus dem Dornröschenschlaf zu wecken, ihr einen neuen Stellenwert in der Therapie zu ermöglichen und neue wissenschaftliche Forschungsansätze zu erzielen. … Sie wird bestimmt nicht das Hausmittel des einundzwanzigsten Jahrhunderts, sondern gehört in die Hände erfahrener Therapeuten und Therapeutinnen.“
 
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www. Artikelmagazin.de, 07.02.2012:
Bitter macht gesund - aber nur in der richtigen Dosierung
 
„Obwohl die Koloquinte zur Heilpflanze des Jahres gekürt wurde, wird sie - wie viele Heilpflanzen - zugleich auch den Giftpflanzen zugeordnet. Für die heilende Wirkung ist es also immens wichtig, die richtige Dosierung zu wählen. Das sollte man am besten Fachleuten aus Apotheke und Arztpraxis überlassen und lieber kein riskantes Experiment durchführen, ob man per Zufall die sichere Menge wählt.
… Doch heute könnte ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Koloquinte geschrieben werden. Um ein Schattendasein zu fristen, ist diese Heilpflanze wahrlich zu wertvoll. …“
 
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Nassauische Neue Presse, 23.01.2012:
 
„… Natürlich ist es spannend, immer wieder von Heilpflanzen zu erfahren, die in Vergessenheit geraten sind. Doch wünsche ich mir für nächstes Jahr von der Jury des Naturheilkundevereins Theophrastus, der für die Verleihung verantwortlich ist, eine Heilpflanze, die besser erforscht ist und sich vor allem auch für die naturheilkundliche Hausapotheke eignet.“
 
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Staudengärtnerei Geissmaier, www.gaismayer.de, 16.01.2012:
Pflanzen des Jahres 2012
 
„Jedes Jahr etwa ab November geht ein Zittern durch die Pflanzenwelt und alle Bäume, Blumen, Stauden fragen sich: „Wer wird im nächsten Jahr den Pflanzen-Oskar gewinnen und zur Staude, Blume, zum Baum, zur Heil- oder Arzneipflanze des Jahres gewählt?“ Anders aber als im Filmbusiness entscheiden unterschiedliche Jurys über ihre jeweiligen Favoriten.“